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Meine Gedanken zur Fernweh-Blogparade

Hallo liebe Leser und Freunde des Feedbacks! Nachdem ich in meinem Blogparadenverzeichnis Internetblogger.biz die neue Parade zum Thema Fernweh bekannt gemacht hatte, gab es eine Resonanz von der Blogparaden-Veranstalterin namens Sabine und so fragte sie mich, ob ich nicht mag, an der Blogparade teilzunehmen.

So habe ich ein wenig überlegt und habe beschlossen, ok, ich mache mit und hier kommen meine Gedanken zum Thema Fernweh. Diese Parade läuft aktuell auf dem Blog Ferngeweht.de bis zum 30.11.2014. Das gibt allen eventuellen Teilnehmern noch eine Menge Zeit, um dabei zu sein und ich möchte mit von der Partie sein.

fernweh-blogparade-internetblogger-ch

Hm…wie fange ich jetzt an. Das ist eine sehr lange Geschichte. Damals, es war das Jahr 1995 beschlossen meine Eltern, von Russland nach Deutschland umzusiedeln. Sie taten es wegen uns und wegen besserer Zukunftsperspektiven. Wir hatten in Russland ein paar deutsche Zeitungen abonniert und mein Vater las darin und hat sich über dies und jenes informiert. So wussten wir manche Sachen, vieles aber nicht und erst nach dem Umzug und im Laufe der letzten 19 Jahre lernten wir dieses Land und die Menschen hierzulande besser kennen.

Alles aufgegeben!

Ich musste in Russland alles aufgeben, meine Schule, damals war ich in der 9ten Klasse, abbrechen und auch Freunde blieben dort. Ich war mir nicht bewusst wie schwer es nachher sein wird und dass man von Null anfangen wird. Aber man hatte gehofft, dass alles nur noch besser werden kann.

Um diesen Artikel mit der Blogparade zu verbinden, kann ich sagen, dass ich starkes Fernweh und Sehnsucht hatte. Es war ein Gefühl der Leere und man hat darüber nachgedacht, warum den Umzug gemacht hatte. Doch einen Weg zurück ins alte Leben gab es nicht mehr, da wir alles, unser eigenes Haus und den Haushalt aufgelöst und verkauft hatten. So beschlossen wir ruhig zu bleiben und nichts zu unternehmen.

Meine Schulzeit

Ich erinnerte mich an die alte Schulzeit, wie ich mit den vielen Kumpels um die Häuser gezogen war und dass man auch hin und wieder Schei….e gebaut hatte. Wer hat es nicht, wenn man jung war. So war es eine schöne Zeit, die ich sehr vermisste. Auch noch heute erinnere ich mich daran und denke, dass auch jetzt kein zurück und kein drittes Leben mehr geben kann. Man muss in heute und jetzt leben und und sich nicht stressen. Fernweh machte mir früher sehr zu schaffen, wenn ich Probleme hierzulande hatte und etwas nicht klappen wollte.

Die grösste Hürde in Deutschland

Die grösste Hürde für einen Zuwanderer überhaupt ist es die Integration in der deutschen Gesellschaft. Es gab so viele Missvertständnisse jeden Tag in der Schule und hier besuchte ich sie, ab der achten Klasse. Immer wenn es Probleme offline gab, zog ich mich zurück und dachte an die Rückkehr. Doch ernsthaft durchziehen, wollte das von uns ja niemand.

Ich habe mich damit schon lange abgefunden und hier geht es mir einigermassen gut und um die russische Kultur nicht zu vergessen, da es schliesslich meine Heimat war, habe ich russisches und deutschen Fernsehen zuhause und höre manchmal auch russische Musik. Mit meinen Eltern spreche ich auf Russisch, damit uns die erste Muttersprache erhalten bleibt.

Wenn ich offline bin

Und wenn ich da draussen irgendwo bin, muss ich den Schalter im Kopf umlegen und mich auf Deutsch verständigen, was inzwischen kein Problem darstellt. Das war aber ein sehr langer und steiniger Weg, bis man es soweit hatte und inmitten des Fernwehs und der Sehnsucht, musste man sich mit den alltäglichen Sorgen und Problemen auseinandersetzen.

Ein drittes Mal möchte so was nicht wagen und in ein anderes Land komplett umziehen, denn das Leben hat man nur einmal und man kann nicht auf zwei Stühlen sitzen. Es ist gut so wie es ist und mit meinem Fernweh weiss ich inzwischen umzugehen.

Das waren meine Gedanken zu dieser Blogparade und ich schaue gleich mal, ob noch jemand mitgemacht hat, um hier ein paar Links zu setzen. Das Vernetzen in der Blogosphere ist das A und O und man sollte es jeden Tag machen.

Heute habe ich schon fast 20 Backlinks zu anderen Blogs gesetzt und wenn das kein Zeichen für die optimale gegenseitige Vernetzung ist. In manchen Blogs sind auch schon meine Pingbacks angekommen und es freut mich riesig. Bei WordPress hat man damit fast kein Probleme, aber bei meinem phpFusion-Blog hoffe ich nur, dass diese Vernetzungen etwas bringen – vll. in Form des eingehenden Feedbacks, der Kommentare und Co.

Nun schliesse ich dieses Thema und frage euch, liebe Leser?!

Hattet ihr schon mal Fernweh?

Wie kommt ihr damit klar und was macht ihr dagegen, damit es euch besser geht?

Freue mich auf euer Feedback und die Social Media Signale!!

by Alexander Liebrecht

 

 

6 thoughts on “Meine Gedanken zur Fernweh-Blogparade”

  1. Ann-Bettina says:

    Hallo Alex,
    da war dein Fernweh wohl eher Heimweh 🙂 Verständlich, schließlich musst du ja schon 15 Jahre gewesen sein, als ihr nach Deutschland umgezogen seid. Da ist das Eingewöhnen nicht mehr so einfach.
    Machst du denn gerne Urlaubsreisen in andere Länder? Oder hast du jetzt genug von fremden Ländern? 🙂
    Wenn hier so richtiges Schmuddelwetter und kalt ist, kriege ich schon mal Sehnsucht nach dem Süden. Aber sobald die ersten Sonnenstrahlen wieder herauskommen, gibt sich das auch wieder.
    Wünsche dir ein schönes Wochenende
    Ann-Bettina

    1. blogsash says:

      Hi Ann-Bettina,
      ja, in der Tat, dass es mehr Heimweh war. Gerne bin ich in der Schweiz und mag dieses Winterland. Wenn ich mal wieder ins Ausland gehen möchte, dann zieht es mich immer in die Schweiz, wo ich schon mehrmals war.

      Ansonsten so südliche Länder ziehen mich eher weniger an und ich mag den schneeereichen Winter, was ja in Deutschland für mehr Strassen-Chaos sorgt als alles andere. Hier ist es weniger erwünscht, auch verständlich.

      In den Winter-Ländern profitiert der Staat vom Winter-Tourismus!!

      Dir ebenfalls einen schönen Sonntag!!
      blogsash kürzlich veröffentlicht…Was bedeuten lange Pausen auf diesem Joomla-Blog?My Profile

  2. Pingback: Der 1. November - ein sonniger Herbsttag
  3. Trackback: Der 1. November - ein sonniger Herbsttag
  4. Alex L says:

    Ich möchte mal die Kommentare testen, weil ein Kommentierer auf Internetblogger.de meinte, dass es damit Probleme gibt. Das muss ich hier gleich mal testen und werde gleich sehen, ob es stimmt.

  5. Brotle says:

    Ich finde es gut, dass du deine Heimatsprache auch weiterhin noch sprichst. Mehrere Sprachen zu sprechen ist doch eine gute Sache und wenn man mal auf Reisen ist, kann das auch nur helfen 🙂

  6. blogsash says:

    Hi Brotle,
    nun willkommen hier im Blog und ich habe deinen Comment wirklich aus dem Spam gefischt. Die Anti Spam Bee ist ja auch ein wenig lernfähig und das wird vermutlich nicht mehr passieren. Schauen wir mal.

    Ja, Russisch beherrsche ich noch ganz gut und ich übe auch beim Sprechen. Nee, verlernen darf ich es nicht und finde, eine zweite Sprache bereichert einen Menschen nur und erweitert den eigenen Horizont.

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